Bessere Heilung für Ihre Implantate!

PRGF Verfahren Heilungsfaktoren

Wenn in Ihrem Körper Gewebe verletzt wird, beginnen sich ruhende Zellen der betroffenen Region zu teilen, um beschädigtes oder fehlendes Gewebe zu erneuern. Doch was induziert eigentlich den Prozess der Zellteilung und somit der Gewebeheilung?

Im Ihrem Blut befinden sich Eiweißmoleküle, genannt Heilungsfaktoren, welche, wenn sie die Blutbahn aufgrund einer Verletzung verlassen, mit den lebenden Zellen in der Umgebung in Verbindung treten und diesen mitteilen, sich zu teilen, um so das beschädigte Gewebe zu ersetzen. Dieser Prozess kann sowohl im Knochen als auch im weichen Gewebe stattfinden.

In dem geronnenen Blut, welches die Wunde ausfüllt, entstehen dünne Eiweißfasern (Fibrin), die das Gewebe vernetzen und den neu entstandenen Zellen die Richtung der Heilung vorgeben. Sowohl die Heilungsfaktoren als auch das Fibrin können vom Blut getrennt und gezielt auf verletztes Gewebe aufgetragen werden, um so die Heilung zu beschleunigen und effizienter zu machen.

Dieses Verfahren nennt man PRGF-Technik (Plasma Rich Growth Factor)

Die PRGF-Substanz ist weder ein Medikament, noch ein anderes chemisches Produkt. Sie ist ein aus dem körpereigenen Blut des Patienten gewonnenes Eiweiß und somit bei jedem einsetzbar. Außerdem kann sie bei Patienten höheren Alters, bei denen die natürlichen Heilungsprozesse verlangsamt sind, eine besonders große Rolle spielen. Das gleiche triff t auch auf Raucher, Diabetiker oder Patienten mit Osteoporose zu.

Anwendung

Die PRGF Technologie wird angewandt, indem noch vor Beginn eines chirurgischen Eingriffs aus dem körpereigenen Blut des Patienten die Heilungsfaktoren und das Fibrin gewonnen werden, um diese dann kurz vor Ende der Behandlung auf der Wunde zu platzieren und so die Heilung von Anfang an intensivieren zu können.

Beschleunigte Wundheilung mit vielen Vorteilen

Die beschleunigte Wundheilung hat den Vorteil, dass das Risiko der Entstehung einer Infektion sinkt, die Schmerzen weniger stark sind und die Wahrscheinlichkeit, dass das Zahnimplantat direkt nach dessen Einsatz abgestoßen wird, verringert wird. Außerdem entsteht schneller eine feste Verknüpfung zwischen dem lebenden Gewebe und dem Implantat.

Natürlich kann die Wunde auch ohne Einsatz der PRGF-Technologie heilen, allerdings ist zu bemerken, dass der herkömmliche Heilungsweg länger dauert und ungezielter verläuft. Je länger eine Wunde zum Verheilen braucht, umso größer ist das Risiko, dass sich Bakterien darin ablagern und zu einer Infektion führen.
Breiter Einsatz in der Medizin.

Die PRGF-Technologie wird nicht nur in der Implantologie verwendet; sie hat sich auch schon in mehreren 10.000 Fällen in anderen Bereichen der Medizin als äußerst wirksam erwiesen. So wird sie bei der Behandlung von Traumata, bei Verbrennungen, in der plastischen und der generellen Chirurgie eingesetzt, um die Wundheilung zu beschleunigen und um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Unser Knochen-Heilungspaket

Die Festigkeit eines eingesetzten Implantats wird dadurch bestimmt, wie stark die Verbindung zwischen Knochen und Implantat ist, beziehungsweise wie sehr der Knochen das Implantat umwachsen hat.
Nachdem ein Zahn gezogen wurde und/oder Knochen neu aufgebaut werden muss, muss der Organismus verhältnismäßig viel Knochengewebe herstellen.

Das vom Team der Dentalklinik Dr.Tóka zusammengestellte „Knochen-Heilungspaket“ soll Ihrem Körper die effektivste und schnellste Heilung ermöglichen. Dieses Programm können wir Ihnen, abhängig von der Ausgangssituation, als Ganzes oder auch teilweise anbieten.

PRGF- Die Starthilfe

Die Heilung von Wunden und Gewebeverlusten wird durch spezielle, im menschlichen Blut befindliche Eiweißmoleküle, den sogenannten Heilungsfaktoren, induziert. Wenn diese Faktoren von ihrem Blut getrennt und in konzentrierter Form in das verletzte Gewebe gegeben werden, intensiviert und beschleunigt das die Genesung. Wie das in unserem Organismus funktioniert, habe ich Ihnen im vorangehenden Artikel „PRGF– Ihre eigenen Heilungsfaktoren“ erklärt.

Kalzium und Magnesium – die Bausteine des Knochens

Wir bieten Ihnen diese für den Knochenaufbau notwendigen Mineralien in einer Kapsel, welche mit einer flüssigen, gut vom Körper resorbierbaren Form dieser Stoffe gefüllt ist, an.

Antibiotikum – falls notwendig

Die Möglichkeit einer bakteriellen Infektion im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs ist immer gegeben. Wir legen auf eine sterile Umgebung maximalen Wert, wodurch die Notwendigkeit, ein Antibiotikum zu nehmen, normalerweise entfällt. Ob es dennoch sinnvoll ist, ein Antibiotikum zu verschreiben oder nicht, ist situationsabhängig und wird während eines Eingriffs entschieden.

Schmerzmittel – sicher ist sicher

Schmerzmittel haben meistens weniger Nebenwirkungen als der Schmerz selbst.

Kühlung – wie immer

Wenn Weichgewebe verletzt wird, führt dies meistens zu einer Schwellung. Ein solches Ödem setzt die Wunde unter Spannung, zieht an den Nähten und behindert den Blutfluss. Eine Kühlung kann eine solche Schwellung verringern oder sogar verhindern, welches der Heilung zugute kommt.

Menthol – ein altbewährtes japanisches Pflanzenöl

Bei Eingriffen im Bereich der Kieferhöhlen befreit es die Atemwege und unterstützt so die Belüftung der Nebenhöhlen.

Weiche Zahnbürste – Die Heilung liegt auch in Ihren Händen

Plaque und Essensreste sind die Fundamente der Vermehrung von Bakterien. Mit einer weichen Zahnbürste können Sie die Nähte von Schmutz befreien, um die Heilung zu fördern.

Mundhygiene und Kontrolle

Für ein langes Leben Ihres hochwertigen Zahnersatzes.

Die richtige Pflege und laufende Kontrollen tragen entscheidend zur Lebensdauer von Implantatversorgungen bei. Zwar kann Titan nicht von Karies befallen werden, das umgebende Gewebe des Implantates ist jedoch empfindlich und bedarf ausgiebiger Pflege.

Im direkten Umfeld vom Implantat muss etwas Freiraum gelassen werden, wo sich Essensreste leicht sammeln können, aber auch leicht wieder entfernt werden können. Wenn der Zahnersatz den Bereich rund um das Implantat abdeckt, ist es nicht möglich, dort zu reinigen.

Eine Entzündung des Zahnfleisches geht immer mit einer Rückbildung von Knochengewebe einher und kann nicht zuletzt zum Verlust des Implantates führen. Zahnstein ist einer der größten Feinde von Implantaten, weshalb er, sobald er sich gebildet hat, entfernt werden muss. Eine Kontrolle sollte einmal im Jahr erfolgen, kann allerdings auch mehrmals nötig sein. In solchen Fällen machen wir Sie darauf aufmerksam.