3D Zahnimplantatplanung

Zahnimplantate Planung 3D in Sopron, UngarnDie Implantologie ist nicht nur die Lehre vom Einsetzen einer Schraube in den Knochen, sondern beginnt mit einer sehr genauen Planung. Sie führt über den eventuellen Aufbau von verloren vergangem oder anatomisch nicht vorhandenem Knochen und die korrekte Platzierung des Implantates bis hin zu dem Aufbau eines fertigen Zahnersatzes.

Der erste Schritt in der Planung einer Operation ist mit einem digitalen Panoramaröntgen durchzuführen, wobei man in mindestens einer Aufnahmeschicht die notwendigen Messungen durchführt. Mit analogen, gewöhnlichen Aufnahmen kann man bestenfalls relative Messungen vornehmen, welche allerdings oft mit einer hohen Fehlerquote einhergehen. Panorama-Aufnahmen projizieren alles in einer Ebene und sind nicht in der Lage, räumliche Relationen darzustellen.

 

Für Sie persönlich angefertigte Video

Liebe Patientinnen und Patienten!

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3D DVT: Quantensprung bei Diagnostik und Planung

Dental CT im Dentalklinik Dr. Toka

Mit Hilfe einer Aufnahme mit unserem 3D DVT (Digitaler Volumen-Tomograph), einem Computer-Tomographen (CT) der neuesten Generation, können wir ein dreidimensionales, virtuelles Bild erstellen, auf dem man alle anatomischen Strukturen der Mundhöhle erkennen und ihren Bezug zueinander perspektivisch vermessen kann. Mit einer solch genauen Analyse kann die Fehlerquote minimiert werden.

Digitaler Volumen Tomograph Zahnimplantate

Darüber hinaus können durch das Programm, welches das CT bei seiner Aufgabe unterstützt, auch die Dichte des Knochens, in welchen später das Implantat hineingesetzt werden soll, messen. Auf diese Weise können wir einschätzen, wie hoch die Stabilität des Implantates später sein wird und ob eine eventuelle Vorbehandlung zur Verdichtung des Knochens (Kondensation) nötig ist. Ebenso kann der Unterkiefer von innen nahezu hohl sein, auch das ist beim CT sicherer zu erkennen.

Unsere Patienten können das geplante Ergebnis noch vor der Operation betrachten und sehen, wie wir dieses erreichen wollen.

3D-CT Zahn Implantate und GesichtsnervAchtung: Gesichtsnerv!

Man muss beachten, dass im Knochen des Unterkiefers ein wichtiger Ast der Gesichtsnerven verläuft, welcher von hinten, oben bis auf die Höhe der Backenzähne verläuft. Nur mit dem 3D-CT ist präzise zu vermessen, wie viel Knochen über dem Nerv zur Verfügung steht. In der Front, also zwischen den beiden Nervenausgängen, ist normalerweise eine Implantation ohne das Risiko, einen Nerv zu verletzen, möglich.

Worauf vom Behandler besonders zu achten ist:

Im Oberkiefer sind die am häufi gsten limitierenden Faktoren die Ausdehnung und Lokalisation der Nasen- und Kieferhöhlen. Im Bereich der mittleren oberen Schneidezähne ist eine Implantation nur mit genügend Abstand zu den Nasenhöhlen möglich. An Stelle der oberen seitlichen Schneidezähne und Eckzähne ist eine Implantation öfter problemlos möglich. Ab den oberen zweiten Prämolaren (vordere Backenzähne) ist die Ausdehnung, Form und eventuelle Aufteilung der Kieferhöhle zu beachten. An diesen Stellen kann der Knochen sehr dünn sein.

Wenn ein Patient alle Zähne verloren hat, verlieren die Kieferknochen ihre Funktion und beginnen sich zurückzubilden, werden flacher und dünner.

Die richtige Anzahl und Lage von Implantaten

Bei vollständigem Zahnverlust empfehlen wir im Unterkiefer mindestens 2, im Oberkiefer mindestens 4 Implantate einzusetzen. An ihnen können ein Steg oder Druckknöpfe befestigt werden, die eine herausnehmbare Prothese tragen können. Für einen fi xen Zahnersatz empfehlen wir Ihnen im Unterkiefer 4 bis 6, im Oberkiefer mindestens 6 Implantate. Selbstverständlich hängt dies auch von der Knochenqualität, der Kraft der Kaumuskulatur und der Anzahl der zu ersetzenden Zähne ab (10 bis 14 Zähne). Die Positionierung der Implantate wird von mehreren Faktoren bestimmt: Zum einen muss das Implantat in einem Areal ausreichend dichten Knochens gesetzt werden, das frei von Nervenbahnen sein muss. Zum anderen muss es so platziert werden, dass es die Kaukräfte, die auf den sichtbaren Teil des Zahnersatzes (die „Suprakonstruktion“) einwirken, stabil (axial) in den Kieferknochen einleiten kann.

Computernavigation in der Implantologie - Die Technologie der Zukunft

Mit Hilfe eines Computertomographen und einem speziell für die dreidimensionale Darstellung des Kieferbereiches entwickelten Programmes können operative Eingriffe besser als je zuvor geplant und schneller durchgeführt werden. Wenn Knochenaufbau nicht nötig ist, kann durch eine sogenannte Stanzung ein drei Millimeter großes Loch in die Schleimhaut des Kiefers gesetzt werden, wodurch eine Operation ohne große Schnitte möglich ist. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung wird so eine Operation kürzer, der Eingriff kleiner (minimalinvasiv) und sogar genauer.

Bohrschablone für Zahnimplantate OPBohrschablone für höchste Präzision

Auf diese Weise können wir auch eine sogenannte Bohrschablone vorbereiten, welche auf den umliegenden Zähnen, der Schleimhaut oder dem Knochen aufgelegt wird und rohrartige Schienen für die Führung der Implantat-Bohrspitze besitzt. Mit Hilfe dieser Schablonen können wir die am dreidimensionalen Computerbild geplante Richtung und Tiefe der Bohrlöcher für die Implantate mit millimetergenauer Präzision reproduzieren.