Vor der Implantation

Vorbereitung zur Implantation / Worauf soll der Patient achten?

Tipps zu Zahnimplantaten von Dr. Stephan Tóka

Ich möchte Ihnen in dem folgenden Video ein paar Fragen beantworten, die mir oft gestellt werden vor einem oralchirurgischen oder implantatchirurgischen Eingriff.

Ich werde jetzt nicht in Detail über die Diagnose sprechen bzw. über die Anamnese und was alles bei uns vor der Implantation geschieht, davon habe ich schon ein anderes Video gemacht, sondern jetzt werde ich auf ein paar wichtigen Fragen eingehen, die mir eben oft gestellt werden.

Einer der häufigsten Fragen ist:

„Darf ich vor der Implantation noch etwas essen oder soll ich etwa mit leerem Magen kommen?“

Ja, das ist eine berechtigte Frage. Wir müssen ein bisschen ein Unterschied machen zwischen einer Behandlung in Lokalanästhesie, wo man einfach nur eine Spritze bekommt und das ganze lokal betäubt ist, oder ob die Behandlung eventuell in Sedierung stattfindet.

Erklärvideo für Patienten

Wenn die Behandlung unter Lokalanästhesie, sprich bei einer Spritze durchgeführt wird, dann dürfen Sie ohne weiteres noch vor dem Eingriff etwas essen und trinken, das spielt eigentlich überhaupt keine Rolle. Wir haben sogar eigentlich ganz gerne, wenn Sie noch bevor etwas essen, weil Sie dann gestärkt zu uns in dem OP-Raum kommen und wir ohne weiteres die Behandlung durchführen können.

Bei der Sedierung ist es ein bisschen anders, bei der Sedierung heißt es, dass man bis zu 2 Stunden vor dem Eingriff noch etwas essen darf, 2 Stunden vor der OP sollte man dann allerdings nichts mehr essen und trinken. Es muss nicht unbedingt so sein, wie bei einer Vollnarkose, wo man ganz auf nüchternen Magen kommen soll, wenn Sie zB. am Vormittag die OP und Sedierung haben und die OP zB. um 10 Uhr beginnt, dürfen Sie ruhig um halb 8 ein kleines Frühstück zu sich nehmen. Das ist überhaupt kein Problem.

Eine weitere häufig gestellte Frage ist:

„Welche Medikamente darf ich noch einnehmen, die ich sonst regelmäßig nehme, vor der OP?“

Da müssen wir ein bisschen unterscheiden zwischen den verschiedenen Medikamenten, die meisten Medikamente haben keinen Einfluss auf unsere OP. Sie dürfen ruhig die meisten Medikamente so wie gehabt weiternehmen, ganz wichtig ist es, kein Medikament ohne vorher mit uns oder einem anderen behandelnden Arzt gesprochen zu haben, abzusetzen. Also immer erstmal mit uns besprechen, welche Medikamente Sie nehmen und dann können wir entscheiden, müssen wir vielleicht ein Medikament umstellen für eine gewisse Zeit oder können Sie alles wie gehabt weiternehmen.

Eines der wichtigsten Medikamente in dieser Gruppe sind die Blutverdünner. Es ist eine entscheidende, große Frage, viele Personen bzw. viele Patienten nehmen Blutverdünner und es gibt auch viele verschiedene Blutverdünner, da muss man auch wieder ein bisschen ein Unterschied machen, Patienten die TromboAss nehmen, bis zu 100mg am Tag, können es ruhig weiternehmen, das macht meistens keine Probleme, anders sind es dann schon Medikamente, wie zB. Marcumar, Patienten die stärkere Blutverdünner nehmen und da ist es immer ein bisschen die Frage, wie ist der Patient durchschnittlich eingestellt, die meisten Marcumar-Patienten haben eben ein kleines Büchlein, wo die durchschnittlichen Werte eingetragen sind, das bitte auf jeden Fall zur Diagnose und zur Anamnese und natürlich auch wohl zur OP zu mitbringen, dann müssen wir entscheiden, ob vielleicht eine Umstellung oder eine bessere Einstellung des Medikamentes stattfinden muss, vor dem Eingriff. Das ist einmal ganz wichtig, dass wir das klären.

Natürlich gibt es auch ganz viele andere Medikamente, die bei der Aufstellung der Diagnose oder des Behandlungsplans, die wir als Behandelnder beachten müssen, eine der wichtigsten Gruppen aus oralchirurgischer Sicht sind natürlich auch Medikamente, die bei Osteoporose gegeben werden. Bitte auf jeden Fall dem Arzt oder dem Behandelnder darauf hinweisen, falls Sie Medikamente gegen Osteoporose nehmen. Ich möchte jetzt nicht im Detail auch über weitere Medikamente sprechen dann würde dieses Video sicherlich ein – eineinhalb Stunden lang sein.

Ich gehe jetzt über die andere wichtige oder die dritte wichtige Frage, die gestellt wird:

„Soll ich zur Behandlung, soll ich zur Implantation in Begleitung kommen oder reicht es, wenn ich alleine anreise und dann alleine wieder abfahre?“

Hier muss ich wieder ein Unterschied machen zwischen eine Behandlung in Lokalanästhesie oder in Sedierung. Bei der Lokalanästhesie ist es so, die Lokalanästhesie selbst ist nicht bewusstseinsbeeinflussend, Sie dürfen danach wieder selbst Autofahren, das ist kein Problem, ich als Behandler empfehle allerdings eigentlich bei größeren Eingriffen, sprich wo wir mehr als sagen wir mal 3-4 Implantate einsetzen oder größere Knochenaufbau geplant ist, da empfehle ich, kommen Sie doch lieber in Begleitung einfach deswegen, weil es tatsächlich ein bisschen ablenken kann danach. Wenn wir fertig sind und wir haben da was gemacht, vielleicht spüren Sie schon ein bisschen ein Druck oder ein bisschen eine Schwellung beginnt, das lenkt beim Autofahren ziemlich ab, da ist es einfach ein bisschen sicherer, wenn Sie in Begleitung kommen. Generell bei kleineren Eingriffen sollte es kein Problem sein, wenn Sie dann selbst wieder mit dem Auto nach Hause fahren. Wenn die Behandlung allerdings in Sedierung stattfindet, das ist ganz wichtig, dass Sie sogar in Begleitung kommen, weil nach der Sedierung dürfen Sie 24 Stunden kein Auto fahren und auch keine schweren Geräte benutzen.

Warum ist das so?

Das Sedierungsmittel, das Ihnen während der OP verabreicht wird, hat ein paar Stunden auch nach der Operation ein bisschen eine bewusstseinsbeeinflussende Wirkung, man ist einfach ein kleines bisschen stumpfer, man reagiert ein kleines bisschen schlechter, und das ist natürlich beim Autofahren ganz gefährlich, deswegen sage ich zur Sedierung bitte unbedingt in Begleitung kommen und nicht Autofahren bis 24 Stunden nach der Behandlung.

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