Warum Zahnimplantate in Ungarn zu bekommen?

Zahnimplantate aus Ungarn ersetzen die Zahnwurzel. Eine Metallschraube wird chirurgisch in den Kiefer und in der Regel nach drei Monaten überkront. Implantate kommen den natürlichen Zähnen am nächsten.

Karies und Zahnbetterkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen, wenn ein Zahn verloren geht, aber auch bei einem Unfall kann dies passieren. Dass ein Zahnverlust nicht selten ist, macht die Statistik deutlich: Im Durchschnitt vier bis sechs Zähne fehlen den 35- bis 44-Jährigen, unter den Senioren ist gar ein Viertel zahnlos.

Wenn es um die Versorgung der Gebisslücke geht, spielen ästhetische Gesichtspunkte natürlich eine große Rolle. Abgesehen davon hilft ein Zahn außer beim Zerkleinern von Nahrung auch beim Sprechen, zudem hält er Nachbarzähne an ihrem Platz. All das spricht dafür, eine Zahnlücke möglichst bald zu versorgen. Dazu kommt:

Implante können Knochenabbau vorbeugen!

Der Knochen des Kieferkammes baut sich unaufhaltsam ab, sobald er keine Belastung mehr durch den Kaudruck erfährt. Das bedeutet, dass überall da, wo kein Zahn mehr im Knochen verankert ist, Knochensubstanz verloren geht. Das geschieht auch bei einer Brücke, da sie eine Zahnlücke nur optisch schließt und der Zahnersatz zwischen den tragenden Pfeilerzähnen keine Wurzeln hat. Dies zieht nicht selten nach Jahren auch den Verlust eines oder beider Brückenpfeiler nach sich. Der Knochenabbau vollzieht sich je nach Patient unterschiedlich schnell. So kann es sein, dass man leicht den Zeitpunkt verpasst, an dem noch problemlos implantiert werden kann und dadurch zusätzliche Knochenaufbau- Methoden erforderlich werden.

Kann sich jeder ein Zahnimplantat setzen lassen?

Das Implantat

Implantat Künsliche Zahnwuerzel

Das Implantat ist eine meist aus reinem Titan gefertigte künstliche Zahnwurzel. Die am weitesten verbreiteten Implantate haben die Form einer Schraube oder eines abgestuften Zylinders. Ihre Oberfl äche ist speziell für die Verbindung mit dem Knochen und dem Weichgewebe entwickelt worden. In unserer Klinik verwenden wir Implantatsysteme höchster Güte von mehreren renommierten Herstellern, welche je nach Situation vom behandelnden Arzt ausgewählt werden.

 

Implantate als Zahnersatz sind allgemein aus drei Teilen aufgebaut

 

Implantate Zahnersatz drei Teilen1. Die erste Stufe bildet das Implantat selbst, welches direkt in den Kieferknochen eingesetzt wird.
2. Die zweite Stufe bildet ein kleiner Pfahl (Abutment), welcher in das Implantat hineingeschraubt wird und die Verbindung zwischen Implantat und dem Zahnersatz herstellt.
3. Die letzte Stufe ist der eigentliche Zahnersatz.

Es gibt auch Implantate, die direkt aus der Mundschleimhaut herausragen und so eine Zahnkrone tragen. Das Implantat kann, wie auch ein gesunder Zahn, verschiedene Zahnersatzformen tragen. Dazu gehören einzelne Kronen, Brücken oder aber auch Halterungen für herausnehmbare Prothesen. In den meisten Fällen versorgen wir unsere Patienten mit einem festsitzenden Zahnersatz, jedoch ist es für manche Patienten, bei denen der Kieferknochen sich schon zu weit zurückgebildet hat, nötig, herausnehmbare Prothesen anzufertigen.

Die Vorteile dieser Versorgung sind, dass sie, auch wenn der Kieferknochen bereits stark an Masse abgenommen hat, diesen ersetzen und dafür sorgen, dass sich die Gesichtszüge des Patienten normalisieren und nicht aufgrund des Kieferschwunds einfallen. Außerdem müssen weniger Implantate verwendet werden, wodurch herausnehmbare Prothesen kostengünstiger, schneller und einfacher herzustellen sind.

Mehr Informationen über Zahnimplantat Aufbau erfahren Sie hier.

 

Wann kann ein Zahnimplantat verwendet werden?

Ob Bedarf für das Einsetzen eines Implantates besteht oder dies überhaupt möglich ist, ist situationsabhängig und entscheidet der behandelnde Arzt. Für die Auswertung müssen viele Faktoren beachtet werden, welche dann für die Auswahl der Möglichkeiten zur Durchführung entscheidend sind. Die einfl ussreichsten Faktoren sind die Qualität und die Quantität des vorhandenen Knochens und die Situation der umliegenden Strukturen. Dabei ist zu beachten, dass kein Gesicht dem anderen gleicht und somit auch keine Implantationsmöglichkeit der anderen. Jedes einzelne Implantat muss der gegebenen Situation angepasst werden.

 

Woraus bestehen Zahnimplantate?

Zahnimplantate Titan und Zirkon

Implantate werden aus Titan, Keramik, Biokeramik oder Zirkon hergestellt. Wissenschaftliche Studien haben jedoch bewiesen, dass Knochen sich am besten mit Titan verbindet und die geringsten Verlustraten aufweist. Titan ist das für das menschliche Gewebe am besten verträgliche Material, es konnten bisher keine Allergien oder sonstige Unverträglichkeiten festgestellt werden.

 

Wie lange halten Zahnimplantate?

Ein Implantat kann, genau wie ein lebender Zahn, mit entsprechender Pflege ein Leben lang erhalten bleiben. Eine Implantation verläuft, laut einer Statistik mit mehreren Millionen Fällen weltweit, zu 95-98% erfolgreich. Bei Rauchern ist das Komplikationsrisiko allerdings erhöht. Wie bereits erwähnt, ist die Zahnhygiene auch für eine lange Beschwerdefreiheit entscheidend. Eine tägliche Reinigung, jährliche, eventuell sogar halbjährliche Kontrollen mit Zahnsteinentfernung sind besonders wichtig.

 

Zahnimplantation in Ungarn

Das Implantat wird im Rahmen einer OP eingesetzt.

Das Implantat wird mittels einer Bohrung in den Knochen eingeschraubt. Die Nähte, mit der die Wunde verschlossen wird, können nach acht bis zehn Tagen entfernt werden. Die Heilungsdauer nach der Operation ist immer situationsabhängig. Im Durchschnitt rechnet man im Unterkiefer mit zwei Monaten, im Oberkiefer mit vier Monaten und nach Knochenaufbau mit bis zu sechs Monaten. Während dieser Zeit umwächst der Knochen das Implantat und stabilisiert dieses.

Als ersten Schritt der Operation wird die Mundschleimhaut geöffnet und anschließend der Knochen freigelegt und gesäubert. Das Bett, in welches das Implantat später eingesetzt wird, muss nun mit mehreren Knochenfräsen, die alle einen anderen Durchmesser haben, herausgehoben werden. Um den gesunden Knochen zu schützen und sauber zu halten, durchläuft den Bohrer eine Wasserkühlung mit physiologischer Kochsalzlösung. Abschließend wird das Implantat in die dafür vorgesehene Bohrung eingeschraubt und die Mundschleimhaut darüber wieder zugenäht. Das Implantat kann entweder ganz von Schleimhaut bedeckt sein oder mit einer Heilungsschraube versehen werden, wodurch es sichtbar bleibt.

Geringe Belastung für den Organismus

Die Belastung für den Körper ist bei einer Implantation geringer als bei der Extraktion eines Zahnes. Unter idealen Umständen, in einer sterilen und infektfreien Umgebung, entsteht eine gut schließende Wunde. Die Operation ist schmerzlos und Schmerzen sind nach dem Implantieren auch nicht zu erwarten.

Örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf?

Implantate werden im Normalfall unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Während eines Dämmerschlafes wird das Bewusstsein des Patienten ausgeschaltet, wobei die Reflexe, wie zum Beispiel Schlucken, noch erhalten bleiben. Schmerzen werden Sie keine empfinden und sich auch an nichts erinnern. Für den Dämmerschlaf wird das Medikament durch eine dünne Kanüle in die Vene gebracht. Die Wirkung tritt sofort ein und Sie erwachen einige Minuten nach dem Eingriff, ohne etwas davon bemerkt zu haben.

Nach einer Beobachtungsphase von 30 Minuten können Sie mit Begleitung unsere Praxis verlassen. Bei dieser Behandlung werden wir von einem Narkosearzt in unserer Praxis unterstützt. Den unangenehmsten Teil der Behandlung stellt die Wasserkühlung dar, welche nicht zum Herunterschlucken geeignet ist, da sie einen salzigen Geschmack hat. Die Operation dauert eine bis anderthalb Stunden.

Komplikationen und Hindernisse

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch während einer Implantation Komplikationen auftreten.
Der im Unterkiefer verlaufende Nerv besteht meist aus einem dicken Ast, kann aber auch
in manchen Fällen aus mehreren kleineren Ästen bestehen.

Wenn sich die Betäubung 6-8 Stunden nach einer Operation legt, ein kribbeln oder ein Empfindungsausfall aber im Bereich des Unterkiefers vorhanden bleibt, bitten wir Sie unsere Klinik umgehend zu benachrichtigen, da in diesem Fall das Implantat wieder leicht zurückgeschraubt oder gar entfernt werden muss. Zu langes Warten kann einen bleibenden Schaden verursachen.

Im Oberkiefer kann das Erreichen oder gar punktieren der Kieferhöhle Probleme bereiten. In diesem Fall kann es sein, dass wir für einen gewissen Zeitraum nicht implantieren können, die Planung für die Operation ändern müssen oder eine Kieferhöhlen-Operation durchführen müssen. Bleibende Schäden sind sehr selten.

Es kann auch vorkommen, dass der vorgefundene Knochen nicht die Stabilität und Größe aufweist, die bei der Planung angenommen wurde. In solchen Fällen müssen wir einen Knochenaufbau einleiten oder eine Änderung im Plan vornehmen.

Weitere Komplikationen, wie zum Beispiel verstärktes Bluten oder Verletzungen am Weichgewebe, kommen nur sehr selten vor. Nach einer Operation sind eine leichte Schwellung, Einblutungen und blaue Flecken normal und spiegeln die natürliche Reaktion des Gewebes wieder. Eine Infektion der Wunde kann in manchen Fällen auftreten, ist aber seltener als nach einer Zahnextraktion.

Wir müssen die Tatsache akzeptieren, dass die Planung vor der Behandlung und das Endergebnis nicht in allen Fällen gleich ist. Änderungen wegen Komplikationen können vorkommen. Die Änderung beeinflusst dann leider auch die Kosten der Behandlung. Der ausgehändigte Kostenvoranschlag bezieht sich nur auf die Planung der Behandlung.

 

Zahnimplantat Kosten

An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass für die genaue Berechnung der Kosten Ihrer persönlichen Behandlung mehrere Punkte bedacht werden müssen. Beispielsweise werden sowohl die CT Aufnahme und die 3D Planung, als auch die OP Kosten und das Heilungspaket pro Operation nur einmal verrechnet, egal wie viele Implantate anschließend eingesetzt werden.

So kostet beispielsweise ein Implantat mit einem Titanaufbau und einer Titankeramikkrone 1580 EUR aber eine Versorgung von 12 Kronen, die auf 6 Implantaten befestigt werden nur 4630 EUR

Außerdem muss bei der Planung vom Chirurgen entschieden werden, ob genügend Knochen vorhanden ist, oder ob eventuell Knochen aufgebaut werden muss. Damit Sie sich trotzdem einen Überblick verschaffen können ist hier eine Kurzen Preisliste speziell für die Implantation:

CT Aufnahme – 120 EUR
3D Planung – 60 EUR
OP Kosten – 200 EUR
PRGF Heilungspaket – 170 EUR
Implantat – 450 EUR
Implantataufbau aus Titan – 350 EUR
Implantataufbau aus Zirkon – 600 EUR
Titankeramik Krone – 230 EUR
Volkeramikkrone mir Zirkongerüst – 340 EUR

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